Wie auch schon in den vergangenen Jahren war für die „Erste“ auch in dieser Spielzeit in Runde zwei des Kreispokals Endstation. Waren es damals noch Gegner aus höheren Ligen, die den Traum vom Finale (in Berlin irgendwann) beendeten, war es gestern die gleichklassige Zweite Mannschaft vom SV Chemie Dohna.

Die gingen auch nach knapp dreißig Minuten in Führung – aber das Tor schoss ein Birkwitzer. Unglücklich abgefälscht und so rennst du wieder mal einem Rückstand hinterher. Kennt man bereits und das Niveau im ersten Durchgang erinnerte an die letzten Spiele.

Nach dem Seitenwechsel aber ein anderes Gesicht der Heimmannschaft. Birkwitz hatte jetzt mehr vom Spiel und konnte folgerichtig zum 1:1 durch Weigel ausgleichen. Wäre es ein Punktspiel gewesen hätte man mit dem Punkt zufrieden sein können. Aber da es im Pokal immer einen Sieger geben muss, wurden nach 90 Minuten einfach mal noch dreißig drangehangen.

Auch hier fielen wieder keine Tore, so dass die Entscheidung vom Punkt fallen musste. Dohna bei den ersten vier Versuchen erfolgreich, ebenso die Birkwitzer. Der letzte Schütze der Gäste netzte auch ein, so dass es nun an Rumpi lag das Elfmeterschiessen fortzuführen. Da aber in der heutigen Zeit Freizeit knapp bemessen ist und freie Wochenenden rar gesät sind, dachte unser Sechser: Hilfst mal den ganzen Familienvätern und Wochenendalkoholikern und haust das Ding nicht rein. Solche Leute mit Weitblick braucht der Sport!

Jedenfalls konnte Dohna jubeln und in die nächste Runde einziehen. Na gut, wer´s braucht! Birkwitz hat nun ein paar Tage durchzuatmen. Nächstes Wochenende stehen dann die Feierlichkeiten zum 70-jährigem Bestehen an. Abends soll ne große Fatsche im Saal steigen. Achso: Vorher soll noch gegen Pretzschendorf Fußball gespielt werden.